Josephine
eine (teilweise) wahre Geschichte

(Vorschau - Bilder nur im geschützten Bereich)

Der Garten

Es waren schon mindstens zwanzig Gäste im Garten versammelt, als Josephine eintraf. Sie war froh, daß sie, die sonst am liebsten in verwaschenen Jeans lief, heute Rock und Bluse angezogen hatte, denn jeder schien direkt den Seiten eines Modemagazines entstiegen.
Der Garten war weitläufig, große Rasenflächen nur unterbrochen von einzelnen Büschen, ein kleiner Teich. Die Grenze zu den Nachbargrundstücken war nicht zu sehen, offensichtlich hatte hier jeder solch riesige Gärten. Direkt hinter dem Haus, noch bevor man in den Garten kam, war der Pool, an dem sich die meisten der Gäste versammelt hatten. Auch Peter stand mit einem Glas in der Hand dort, in angeregter Unterhaltung mit einer sehr jungen eleganten Dame.
Als er Josephine sah, entschuldigte es sich bei seiner Gesprächspartnerin und kam lächelnd auf sie zu, küßte sie zärtlich auf beide Wangen. " Schön, daß Du doch noch gekommen bist, die Leute werden Dir gefallen " sagte er und nahm sie bei der Hand, " was möchtest Du trinken, ein Gläschen Sekt ? ".
Eigentlich trank sie niemals Alkohol vor dem Abendessen, aber Peter hatte eine so nette Art, daß sie zustimmt. Sie schlenderten beide mit ihren Gläsern in der Hand durch die Schar der Gäste. Peter schien hier jeden zu kennen, und jeder kannte ihn. Die Party schien schon eine Weile im Gang zu sein, die Stimmung war gelöst, aber niemand schien betrunken.

Ganz gegen ihre Gewohnheit ließ sie sich noch zu einem zweiten Glas Sekt überreden, als einer der jungen, sehr modisch gekleideten Männer rief: " He, wie wäre es mit einem Spielchen ". " Ja. Blinde Kuh " ertönte es aus einem anderen Grüppchen. " Wer spielt mit ? "
" Ich will die Kuh sein ", rief eine junge, dunkelhaarige Frau in einem weißen, kurzen Rock, " ich bin die Kuh, sieht man doch ". Alles lachte, denn Sie hatte wirklich nichts kuhähnliches an sich, jeder Modefotograf hätte sie vom Fleck weg engagiert. Sie sprang vom Pool weg in den Garten auf den Rasen, hob die Arme vom Körper waagerecht weg und drehte sich im Kreise. " Ich bin die Kuh, ich bin die Kuh " , rief sie dabei und lachte.
Josephine sah zu Peter herüber, der lächelnd zu der Frau hinüber sah. " Wie können erwachsene Menschen so albern sein ", dachte Josephine bei sich, sagte aber nichts. Inzwischen hatten sich alle Gäste in den Garten begeben und in einem großen Kreis aufgestellt. Die Frau drehte sich immer um sich selbst, blieb dann stehen. Einer der Männer ließ sich ein schwarzes, seidenes Halstuch geben, ging zu ihr, legte es ihr um die Augen und band es hinter dem Kopf fest. Dann nahm er seine Kravatte, ein schweres italienisches Stück, das ein Vermögen gekostet haben mußte, ab. Die Frau konnte ihn natürlich nicht sehen, wußte aber offensichtlich, was sie erwartetete......

Sie hielt beide Arme nach hinten und ließ sich mit der Kravatte fesseln. Jetzt nahm er sie am Oberarm und drehte sie im Kreis, bis sie anfing zu stolpern, dann zog er sich zurück. Als sie sich gefangen hatte, stand sie einen Moment still, dann ging sie langsam los. Alle standen im Kreis, sie mußte also irgendwann auf jemanden treffen.
Sie ging ganz langsam, bis sie gegen einen Mann gelaufen war. Er lächelte. Sie tastete mit ihrem Kopf nach seinem Gesicht und fand es. Dann küßte sie ihn vorsichtig auf die linke, dann auf die rechte Wange, dann auf den Mund. Der Mann sagte kein Wort, als sie einen Schritt zurücktrat, den Kopf schüttelte und dann nach links trat.
Sie war jetzt vier Personen von Josephine entfernt, die mit im Kreis stand. Als nächstes traf sie auf eine Frau, wieder trafen sich ihre Wangen, dann ein Kuß auf den Mund. Dann war wieder ein Mann an der Reihe, er war so groß, daß er sich zu ihr hinunterbeugen mußte. Wieder Kopfschütteln und weiter.
Josephine wußte nicht, was sie davon halten sollte. Der Sekt tat seine Wirkung und ließ sie das Ganze wie in einem Film erleben. Dann war sie an der Reihe. Ihr Gesicht war auf gleiche Höhe mit dem des Mädchens, jetzt konnte sie ihr Parfüm riechen. Das Mädchen hatte den Mund geschlossen, als es zum Kuß ansetzte. Josephine fühlte die Lippen auf ihren, dann plötzlich eine zärtliche aber fordernde Zuge an ihren Zähnen.
Unwillkürlich öffnete sie den Mund, noch nie hatte sie eine Frau so intim geküßt. Die Zunge drang in sie ein, dann berührten sich beide Zungen. Sie wußte nicht, wielange sie so gestanden hatten, als sie wieder klar denken konnte, stand das Mädchen einen Schritt von ihr entfernt und rief mit klarer, heller Stimme: " Josephine, du bist Josephine. "

Beifall ringsum, jemand kam und nahm ihr die Augenbinde und die Kravatte ab, die ihre Hände auf dem Rücken gehalten hatten. Ein Mann reichte ihr ein Glas Sekt als Belohnung. " Jetzt bis Du dran ", sagte Peter, der plötzlich wieder neben ihr stand. Sie fühlte sich unbehaglich und wollte sich herausreden: " Nein, ich mag nicht, ich kann das nicht " aber Peter sagte nur: " Sei kein Spielverderber, jeder kommt mal dran. " Sie ließ sich zwar die Augenbinde umlegen, aber die Arme seitlich hängen, statt sie nach hinten zu strecken.
Jemand nahm ihre Arme und zog sie nach hinten, dann fühlte sie, wie Ihre Gelenke mit der Kravatte gefesselt wurden. Ziemlich fest, aber nicht schmerzhaft. Sie wurde in die Mitte des Kreises geführt, dann gedreht.
Sie hatte auf einmal Angst, konnte nichts sehen, ihr war schwindelig, wozu der Alkohol beitrug. Dann fing sie sich und blieb stehen. Die Gruppe klatschte Beifall, das gab ihr ein wenig Mut und sie ging los. Auf wen würde sie treffen? Ein dezenter Parfümgeruch stieg in ihre Nase. Wenn sie doch nur auf Peter treffen würden, denn jemanden anders kannte sie nicht.
Aber es war nicht Peter, mit dem Sie zusammenstieß, sondern eine Frau. Sie fühlte die Brust an ihrer , konnte sich orientieren, dann tastete sie nach dem Gesicht. Sie fand die Wange und begann: Küßchen links, Küßchen rechts, dann auf den Mund, die Lippen fest geschlossen.

Natürlich wußte sie nicht, wen sie vor sich hatte, also trat sie zurück und schüttelte den Kopf. Warum hatte sie nur mitgemacht, wenn Peter nun der letzte im Kreis war, auf den sie treffen würde. Sie trat nach links und einen Schritt vor, wo sie den nächsten vermutetet. Es war ein Mann, was sie intuitiv spürte. Wieder das gleiche Ritual, dann weiter zum Nächsten nach links.
Nun hatte sie schon drei Männer und zwei Frauen geküßt, als sie wieder vortrat und unversehens zwei Hände auf ihrem Gesäß spürte. Dann wurde sie ruckartig gegen die Brust eines Mannes gedrückt, der wohl knapp einen Kopf größer war als sie.
Mit auf den Rücken gefesselten Händen konnte sie sich schlecht wehren, außerdem war sie völlig überrascht. Der Mann drückte nun mit einer Hand fest gegen ihren Rücken, mit der anderen tastete er nach dem Reißverschluß ihres Rockes. Josephine fühlte, wie der Reißverschluß hinten geöffnet wurde, dann ließ der Mann sie los, bückte sich vor ihr und zog ihren Rock bis unter die Knie herunter.
Sie stand völlig fassungslos da, unfähig sich zu rühren. " He, was soll das, " stammelte sie, als ringsum Beifall ertönte. Der Rock lag nun zu ihren Füßen, aber das konnte sie natürlich nicht sehen. Zwei kräftige Arme faßten sie nun und hoben sie aus dem zu Boden gefallenen Rock heraus, trugen sie in die Mitte des Kreises.
Sie trug nun nur noch ihre Bluse, einen schwarzen kleinen Slip, durchsichtige schwarze Strümpfe ohne Halter und Schuhe mit hohen Absätzen. Die Umstehenden klatschten weiter Beifall. " Peter, Peter, was machen die mit mir, hilf mir, " schrie sie nun laut.
Sie fühlte sich nackt und völlig hilflos, hatte Angst, daß ihre Stimme zitterte. " Peter , wo bist Du ? ", schrie sie wieder. " Hier bin ich, komm her ", ertönte seine Stimme aus dem Kreis. Sofort lief sie los in die Richtung, aus der sie meinte, seine Stimme gehört zu haben. " Erst mußt Du sagen, wer ich bin ", ertönte eine männliche Stimme vor ihr. Zwei Hände packten sie und drückten ihren Kopf fest an einen Mund, doch sie hielt ihre Lippen verzweifelt geschlossen. Eine Hand ließ los, die andere hielt sie fest am Arm. Dann fühlte sie, wie ihre Bluse vorn aufgeknöpft wurde...

Aus Gründen des Jugendschutzes
geht es nur nach einer Alterskontrolle weiter ......







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